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Physiologie & Pathologie der Blasenfunktion

Harn wird in der Niere gebildet, um die Endprodukte des Stoffwechsels aus dem Körper auszuscheiden. Die Nieren filtern Gift- und Abfallstoffe aus dem Blut, sie regulieren den Säuregehalt des Blutes und resorbieren Moleküle, welche für den Organismus wichtig sind. Des Weiteren wird hier der Wasserhaushalt ausbalanciert.

Bei einem erwachsenen Menschen fließen täglich etwa 1800 Liter Blut durch die Nieren, das entspricht dem 300-fachen Blutvolumen des Körpers. Dabei werden etwa 180 Liter Primärharn gefiltert, die dann auf etwa 1,5 Liter Endharn (Urin) konzentriert werden.

Der Endharn wird über zwei Harnleiter in die Harnblase geführt. Die Harnblase ist ein Hohlorgan und dient dazu, Urin zu sammeln und über die Harnröhre auszuscheiden. Die Harnblase hat ein Fassungsvermögen von 400 bis 500 ml, der Harndrang setzt etwa bei 200 bis 250 ml ein.

Die Füllung der Harnblase sowie die Harnspeicherung sind unbewusste Prozesse. Dabei breitet sich die Blase in horizontaler und vertikaler Richtung aus. Ein Schließmuskel komprimiert die Harnöffnung, ein in der Harnröhrenöffnung sitzender Schleimhautwulst füllt sich mit Blut und verschließt so die Öffnung.

Der Blasenreiz setzt bei etwa 250 ml ein. Die Ringfaser der Blase kontrahiert, der Schleimhautwulst schwillt ab und wird aus dem Harnröhrenabgang zurückgezogen. Die Blase steigt etwas nach oben und knickt gegen die Harnröhre. Dann setzt der Miktionsreflex ein, also die Harnblasenleerung. Die Miktion funktioniert über ein komplexes Zusammenspiel des neuralen Systems – dabei sind Gehirn, Rückenmark, Harnblase und Beckenboden involviert.

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